"Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr!"

Gründung 1869 / 70

Jahrhundertelang war das Feuerlöschwesen in Beuern keine Einrichtung. Wenn es einmal brannte, half die ganze Bürgerschaft. Jeder hatte zu Hause mindestens einen Feuereimer. Der Ankauf war Pflicht und wurde bei der Bürgeraufnahme abgewickelt. Alles weitere Werkzeug kam aus privatem Besitz, wie etwa die Pferde, die vor die Feuerlöschkarren gespannt wurden. Bereits 1810 wurde die erste und ca. 20 Jahre später die zweite Spritze in der Ortschaft angeschafft, obwohl die Gemeinde noch keine Feuerwehr hatte. Eine kleinere Abteilung pflichtbewusster Bürger stellte sich bei Not und Gefahr in den Dienst der Allgemeinheit. Sie hatte jedoch weder Uniform noch Helm, die ihnen Eigenschutz bot oder sie als Helfer kenntlich machte. Bei jeder Gelegenheit zeigte sich aber, dass es hier an einer geschulten Mannschaft fehlte und dadurch in vielen Fällen nicht die nötigen, raschen und zielbewussten Maßnahmen getroffen werden konnten. Aus der Erkenntnis heraus, daß nur einmütiges Zusammenarbeiten aller zum Ziel führen kann, fassten einige junge Bürger Beuerns im Winter 1869 den Entschluß, eine offizielle Feuerwehr in der Ortschaft zu gründen. Dem am 14. November 1869 erfolgten Aufruf, zwecks Gründung einer Feuerwehr, folgten zunächst 36 Bürger Beuerns. Ein vorläufiges Kommando, das den Auftrag hatte, die Vorbereitungen für die endgültige Aufstellung der Wehr zu besorgen, wurde gewählt. Der Beuerner Gemeinderat hatte am 24. November 1869 die Erlaubnis zur Gründung einer freiwilligen Feuerwehr in Lichtental gegeben und erließ gleichzeitig den Aufruf, dass jeder Bürger bis zum 55. Lebensjahr die Pflicht habe bei der Hilfsmannschaft Dienst zu tun.

Die Gründung erfolgte am 1. Mai 1870 und am 21.Mai fand die erste Hauptversammlung statt, bei der Zimmermeister Franz Naber zum Ersten Kommandanten und Leopold Müller (Gastwirt) zum Zweiten Kommandanten (Stellvertreter) gewählt wurden. In kameradschaflticher Weise wurde der Verein vom Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Baden unterstützt, so dass mit den Übungen bald begonnen werden konnten. Die Mannschaft wurde zunächst in weitere Unterabteilungen eingeteilt um Positionen fest zu besetzen:
- Abteilung "Spritze 1"
- Abteilung "Spritze 2"
- Abteilung "Einreißer"
- Abteilung "Steiger"


Nun fanden regelmäßig Proben statt. Es wurde eifrig geübt und in kurzer Zeit erreichte die Wehr eine anerkennenswerte Schlagfertigkeit.

Krieg 1870 / 71

Der Ausbruch des Deutsch - Französischen Krieges hatte den kaum entstandenen Verein, durch Einberufung mehrerer Mitglieder zum Heeresdienst, in seiner Entwicklung gehemmt, er konnte sich aber nach den Kriegsende umso mehr entfalten. Die Daheimgebliebenen waren indessen auch nicht untätig, es mußten Wachen gestellt werden, Postengänger wurden ausgeschickt, da man Überfälle von Raublustigen befürchtete. 

Feuertaufe 14. März 1872

An diesem Datum erhielt die Wehr ihre Feuertaufe. Die Werkstätte des Schreiners Schmidt brannte. Das Feuer wurde auf seinen Herd beschränkt und den gefahrdrohenden Nachbargebäuden konnte hinreichender Schutz geboten werden.

 

Neue Ausstattung Fahrzeuge und Uniform

Im Dezember 1873 wurde eine Saug- und Druckspritze beantragt, die der Gemeinderat genehmigte. Im Jahr 1874 wurden Tuchröcke eingeführt, weil die bisherigen Drillichröcke nicht für Brandfälle und Wassernot geeignet waren.

  • 1877: Beginn des Baus einer Wasserleitung von Teilen Ober- bis Unterbeuern.
  • 1888: die Hilfsmannschaft, hier waren alle Bürger zw. 20 und 55 Jahren organisiert, die nicht der Feuerwehr angehörten, bekam ein Rettungsschlauch.
  • 13. Januar 1889: Um Feuer und Menschen in höheren Gebäuden erreichen zu können wurde eine 2-teilige Schubleiter bei j.G.Lieb bestellt.
  • Die Befehligung der Hilfsmannschaft durch die Polizei war nicht befriedigend, weswegen der Gemeinderat sie dem Kommando der Feuerwehr unterstellte.
  • Juli 1897: Es wurde eine weitere Schlauchwagenabteilung aufgestellt, die den in diesem Jahr angeschafften Schlauchwagen erhielt.
  • 1899: bildet in der Geschichte des Vereins ein besonderes Ruhmesblatt.
  • 6. März: Brand bei Metzmaier im Unterdorf
  • 16. Mai: Brand der beiden Wohnhäusern Theodor Falk und Benedikt Mitzel in Geroldsau. Der Brand der beiden Wohnhäuser in Geroldsau gaben erneut Veranlassung, den Wunsch der Bürger von Geroldsau und Oberbeuern mit allem Nachdruck durchzusetzen. Ein Gesuch an den Gemeinderat, das die Dringlichkeit einer Feuerwehr in den Ortsteilen Geroldsau und Oberbeuern klarlegte, wurde einstimmig genehmigt und 3.000.- Mark zur Anschaffung der erforderlichen Geräte, Ausrüstung und Uniform bereitgestellt. Die Einteilung und Verwaltung unterlag dem Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Lichtental.
  • 25. November 1902: Im Gebäude des Kloster Lichtentals ist an diesem Tage um 16:45 Uhr ein Großfeuer ausgebrochen. Durch Spielen zweier Waisenknaben mit Zündhölzern geriet ein Schuppen in Brand, dem ein großer Teil der Heu- und Holzlagers zum Opfer fiel. Mutig und fleißig arbeitete die Feuerwehr Lichtental unter Mithilfe der 2. Kompagnie der Feuerwehr Baden, die nach einer Stunde wieder abrücken konnte, und brachte das Feuer unter Kontrolle.
  • 9. Juni 1903: Waldbrand oberhalb Gaisbach
  • 22. Juni 1903: Großfeuer auf der Fischkultur
  • 4. August 1903: Zimmerbrand bei Van de Casteele in Oberbeuern
  • 5. August 1904: Bei den Gebrüder Früh in der Eckerlestraße war ein Großfeuer ausgebrochen
  • 9. November 1904: Brand im Gasthaus "Auerhahn" in Geroldsau
  • 1903 / 04: Die Wasserversorgung von Lichtental war bis dahin äußerst einfach, in hygienischer Beziehung nicht einwandfrei, von der Unbrauchbarkeit in Brandfällen gar nicht zu reden. Als einzige Entnahme kamen die Oos, der Grobbach und der Ruhbach in Betracht. Die Hauptarbeit hatten damals die Büttenträger. Dies ist mit dem Bau einer neuen Wasserleitung alles anders geworden. Auf Lichtentaler Gemarkung, hinter dem Zinken Schmalbach, wurden eine Anzahl von Quellen gefasst. Das Wasser wird in einer gußeisernen Rohrleitung von 250 mm lichtem Durchmesser, durch Oberbeuern über Seelach, in den am Osthang des Leisbergs befindlichen oberen Hochbehälter geleitet. Die Wasserentnahme in Brandfällen erfolgt nun fast ausschließlich an Feuerständern (Hydranten); Die Feuerwehr konnte im Oktober 1904 die ersten Übungen an der neuen Einrichtung vornehmen.
  • 1904: Anschaffung eines Mannschaftswagens, der mit Steiger- und Dachleitern, Rettungsschlauch, Standrohre, Schläuche, Picke, Axte, etc. ausgerüstet war.
  • 21. März 1905: Kaminbrand bei Bernhard Herr in Oberbeuern.
  • 5. September 1905: Kellerbrand bei Sesselmacher Rösch in Unterbeuern.
  • Im Frühjahr 1906 Hochwassergefahr nach Schneeschmelze.

 

Eingemeindung 1909

Durch die inzwischen vollzogene Verschmelzung Lichtentals mit der Stadt Baden (damals noch nicht Baden-Baden) konnte ein neues Steiggerüst von der Stadtgemeinde als Patengeschenk übergeben werden. Herr Bärenwirt Josef Mutschler gestattete die Frühjahreshauptprobe an seinen Gebäuden abzuhalten. Bei dieser Übung erschien erstmals der Oberbürgermeister Fieser, der die Wehr besichtigte. 9. Juli 1909: Hochwasser in Geroldsau.

 

Die Straßenbahn kommt

  • 24. Januar 1910 fand die Einweihung der elektrischen Straßenbahn unter allgemeinem Jubel statt. Die elektrische Fahrleitung erfordert jedoch eine Schulung der Wehr.
  • 27 Juli 1911: Brandgefahr bei Josef Knopf, Eckhöfe.
  • 9. Dezember 1911 war wurde durch Brandstiftung ein Feuer im Gasthaus zum Schloß Eberstein in Müllenbach gelegt.
  • 13. Dezember 1911 brach ein Brand bei Leopold F r a n k in der Kirchstraße aus.
  • 16. Juli 1912 Waldbrand an der Gelben Eiche.
  • 9. September 1912 Hochwassergefahr in Geroldsau, in den Straßen vom Cäcilienberg bis Geroldsau stand Wasser und die Brücken mußten von Schwemmgut befreit werden; Kompanie Geroldsau war im Einsatz.
  • 11. November 1912 Brand bei Mathias M a i e r in Oberbeuern.
  • 18. März 1913 Brand in der Werkstatt von Julius Falk in Lichtental
  • 14. März 1913 Großfeuer im ehemaligen Weilerschen Gute ausgebrochen

 

1. Weltkrieg 1914 - 1918

  • 1. August 1914: Mobilmachung im Deutschen Reich, der 1. Weltkrieg ist ausgebrochen; Die Daheimgebliebenen hatten sich ebenfalls in den Dienst der Sicherheit zu stellen. Der Wehr Baden-Lichtental fiel die Bewachung der Pulverlager und der Wasserbehälter auf Baden-Badener Gemarkung zu. Die Wachposten waren mit Gewehr und Schießbedarf ausgerüstet. 222 Kameraden waren unter Waffen; von den 200 Feuerwehrmännern, die zur Front geschickt wurden, kamen 16 Mann nach Kriegsende nicht mehr zurück.
  • 9. Juni 1915: Brand im Haus Knopfilger an den Eckhöfen.
  • 10. Juli 1917: Brand bei Frau Seitz an der Bildeiche.
  • 2. Oktober 1917: Fliegerangriff, eine Bombe wurde im Bereich des alten Schlosses abgeworfen, ohne Schaden anzurichten.
  • Bei weiteren vielen Angriffen wurde Baden-Baden und Umgebung weitgehenst verschont.
  • 21. November 1917: Brand eines Kohlenschuppen des Herrn Kohlenhändlers Frey in der Maximilianstraße.
  • 6. April 1918: Großfeuer im Hotel Bellevue, Nachbarschaftshilfe für Feuerwehr Baden.
  • 18. Juli 1918: Brand bei Otto Bähr und Franz Meermann in Geroldsau, eingesetzt Kompanie Geroldsau und Kompanie Lichtental.

 

Kriegsende 1918 - 1939

Der Aufbau der Feuerwehr Lichtental wird nach dem Krieg wieder vorangetrieben, Personalstärke beträgt bald 260 Mann.

  • 2. Januar 1919: Kaminbrand bei Fridolin Maier in Malschbach.
  • 24. Dezember 1919: Hochwasser, Einsatz für die gesamte Lichtentaler Wehr.
  • 4. Juli 1920: Hochwassergefahr in Geroldsau.
  • 1. November 1920: Kaminbrand bei Karl Maier in Geroldsau, eingesetzt Kompanien Geroldsau und Lichtental
  • 28. März 1921: Waldbrand in Abteilung 2 X. Hardt, 300m oberhalb der gelben Eiche
  • 26. März 1922: Brand in der Pension Jäger
  • 25. Mai 1922: Brand bei Landwirt Lippmann in Winterhall in Oberbeuern
  • 30. April 1923: Schweres Unglück bei gemeinsamer Übung der Feuerwehr Baden-Baden im Kurhaus: Die 25 m Autoleiter der Abteilung Baden-Altstadt war vermutl. durch Materialermüdung zusammengebrochen. Ein Wehrmann auf der Leiter einen Schlauch vorbringend stürzte ab und erlag an Genick- und Schädelbruch auf dem Weg ins Krankenhaus. Ein weiterer Wehrmann, der Fuß der Leiter stand, erlitt einen Armbruch. Die Übung wurde sofort abgebrochen.
  • 14. August 1923: zweitägiges Großfeuer bei Landwirt Friedrich Falk in Oberbeuern
  • 17. Februar 1924: Waldbrand bei der Villa Stroh
  • 20. Februar 1924: Brand in der Weberschen Sägemühle
  • 3. November 1924: Hochwassergefahr in Oberbeuern
  • 16. Dezember 1924: Kaminbrand in Geroldsau, Kompanie Geroldsau im Einsatz
  • 19. Juni 1925: Brand bei Julius Falk in Lichtental
  • 2. Januar 1926: Brand bei Kamerad Dannhäuser in Lichtental
  • 20. Januar 1926: Freiwillige Sanitätskolonne Baden-Lichtental stellt sich bei Proben und Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr Lichtental zur Verfügung, Es wird vereinbart, dass bei Bränden die Kolonne der Feuerwehr, bei Unfällen die Feuerwehr der Sanitätskolonne unterstellt wird.
  • 3. April 1926: Waldbrand am Übelsbach, am Fuße des Oberster Bergs
  • 11. April 1926: Zimmerbrand bei Familie Knaller, Seelachstraße
  • 18. Juli 1926: Waldbrand an der Gelben Eiche
  • 10. September 1926: Zimmerbrand bei Spiekenheuer (Unterbeuern)
  • 18. September 1927: Hochwassergefahr in Oberbeuern
  • 20. März 1928: Waldbrand in Geroldsau im Schön Geeren
  • 2. Dezember 1928: Ein Feuer ist in der Backstube von Bäckermeister Braun ausgebrochen, wurde jedoch von den Hausbewohnern gelöscht, was keinen Einsatz der Feuerwehr Lichtental erforderte.
  • 13. Februar 1929: Kellerbrand in Hauptstraße bei Herrn Götz, durch schnelles Eintreffen der Wehr konnte der Brand rasch gelöscht werden. Es wurde nur Wasser vom Schlauchwagen II abgegeben.
  • 13. Februar 1929: Zimmerbrand im Gasthaus Auerhahn in der Geroldsauer Straße; die Kompagnie Geroldsau war alarmiert,
  • 27. April 1929: Hauptübung am Bezirksspital Schafberg
  • 5. Mai 1929: Kreisübung des Sanitätskolonne die von der Freiwilligen Feuerwehr Baden-Lichtental unterstützt wurde
  • 5. Dezember 1929: Auflösung der 1. Spritze von Lichtental, weil das Hydrantennetz verbessert wurde; Sie wird zur Reserve ins Zeughaus Lichtental gestellt und die Mannschaft auf die anderen Gruppen verteilt;
  • 4. Juni 1930: Hochwasser in Geroldsau, die Kompagnie Geroldsau wurde alarmiert
  • 7. Mai 1931: Hochwassergefahr in Lichtental, Kompanie Lichtental, Kompanie Oberbeuern und Kompanie Geroldsau alarmiert, u.a. in Beuerner Straße 59, Wasser im Keller;
  • 2. August 1931: Hochwassergefahr in Lichtental, alarmiert waren die drei Kompagnien Lichtental, Oberbeuern und Geroldsau
  • 7. August 1931: erneut Hochwassergefahr in Lichtental,
  • 2. November 1931: Kellerbrand bei Spiekenheuer, Gunzenbachstraße 12
  • 11. Dezember 1931: Großbrand in Gaisbach;
  • 18. Januar 1933: Großbrand, Unterstützung für Altstadtwehr in der Innenstadt

Drittes Reich 1933 - 1945

  • 2. Mai 1934: Waldbrand beim Bußacker durch Blitzschlag, alarmiert war Kompagnie Oberbeuern
  • 23. März 1935: Weckerlinie in Lichtental neu angelegt. Die Weckerlinie war ein mit Gleichstrom betriebenes Alarmierungssystem, an dem mehrere Wohnungen mit Kupferkabel verbunden waren, an deren Ende ein sehr lauter Wecker im Alarmfall losschrillte. Mit der Einführung von Rundsteuergeräten (ähnlich wie Radios) in den 60 er Jahren, ging die Weckerlinie außer Betrieb.
  • 2. Mai 1935: Ernennung von Kurt Bürkle (aus Baden-Lichtental) zum Oberkommandanten über die vier Wehren Baden-Altstadt, Baden-West (später Abteilung Weststadt), Baden-Oos und Baden-Lichtental als erstes gemeinsamen Stadtfeuerwehrkommandos
  • 14. Juli 1935: Waldbrand
  • 3. November 1935: Großalarm in Geroldsau, das Sägewerk Wahlmann & Ebert in Geroldsau, ehem. ggü. Gasthaus Auerhahn, stand in Flammen. Alarmiert waren: Abteilung Geroldsau, Feuerwehr Lichtental, Altstadt, Weststadt, Oos
  • 7. Juli 1940: Lagerhallenbrand im Sägewerk Schneider in Oos, Wörthstraße 11-13, das Feuer griff auf Lager und Werkswohnung über, alle Löschzüge der Feuerwehr Baden-Baden alarmiert, 20 Rohre aus vier Motorspritzen im Einsatz, Feuer nach 3h Feuer unter Kontrolle.
  • 18. Juni 1941: Scheunenbrand des Anwesens Alois Schindler, Wannackerweg 10, im Einsatz: Abteilung Geroldsau und 1. Weckerlinie Lichtental
  • Vom 19. Juni 1941 bis 02.02.1946 sind keine Aufzeichnungen der Feuerwehr Baden-Lichtental vorhanden. Wobei zwei Ereignisse dokumentiert wurden:
  • 2. September 1942: Einsatz der Feuerwehr Baden-Lichtental und der gesamten Baden-Badener Wehr in Karlsruhe nach Fliegerangriff.
  • 1939 - 1945 es wurde dokumentiert, dass während der Kriegsjahre 80 Frauenhelferinnen für den Brandschutz eingesetzt waren.
  • 12. April 1945: Besetzung der Stadt Baden-Baden durch französiche Truppen

Nachkriegsjahre

  • 3. Februar 1946: findet erste Generalversammlung der Bereitschaft Lichtental seit Besetzung durch franz. Truppen statt. Die Mannschaftsstärke betrug nach dem Krieg 102 Kameraden.
  • 20. April 1946: Großwaldbrand westlich des Fremersbergturmes, betroffen 180.000 qm, eingesetzt waren alle Löschzüge der Feuerwehr Baden-Baden (Ständige Wache, Abt. Altstadt, Weststadt, Oos und Lichtental und ca. 350 Waldarbeiter und Zivilisten, um Baumgassen zu schlagen, zwei Kompanien der franz. Militärregierung standen in Bereitschaft, bzw. halfen mit.
  • 25. Juli 1946: Großbrand im Holzlager Schickinger in Oosscheuern. Riesige Holzmengen und Barackenteile mit beachtlichen Mengen von Dachpappe und Baumaterial waren auf einer Fläche von 3000 qm in Brand geraten. Sachschaden damals ca. 500.000 Mark. Berichten zufolge färbte sich der Himmel über der Stadt glutrot. Mit 30 Rohren und 5 Motorspritzen waren alle Mannen im Einsatz. Es wurden alle Häuser in der Eisenbahn- und Eichelgartenstraße sicherheitshalber geräumt
  • Im Jahr 1951: betrug die Bereitschaftsstärke 48 Mann und 32 Mann in der Reserve.
  • Seit 20. März 1952: wird der Begriff "Reserve" nicht mehr geführt. Es gibt nur noch "Aktive" und "Altersmannschaft".
  • Im Jahr 1952: sind in den Zinken Gaisbach, Schmalbach, Müllenbach, Malschbach, Seelach und auf den Eckhöfen Feuerlöschgerätekasten mit Schläuchen, Strahlrohr, Standrohr und Schlüssel eingerichtet worden und sollen im Brandfall für einen Erstangriff vorgenommen werden.
  • 23. April 1953: Waldbrand im Steinwald bei Neuweier - Großalarm für die Feuerwehren der Umgebung
  • 2. April 1955: Waldbrand beim Bütthof auf ca. 2 ha, Ursache starker Ostwind beim Verbrennen von Reisighäufen.
  • 9. Mai 1958: Waldbrand zwischen Varnhalt - Sinzheim
  • 10. Februar 1963: Großfeuer bei den Hourdiswerken, Ecke Balger Straße und Rheinstraße; um 01:30 Uhr wurde gesamte Feuerwehr Baden-Baden über Sirene alarmiert. Zwei Brennofenbauten und eine Fabrikationshalle fielen dem Brand zum Opfer.
  • 1964: Zusammenführung der Kompanien Lichtental, Oberbeuern und Geroldsau in den Löschzug Lichtental
  • 25. Juli 1964: Waldbrand im Wald von Bermersbach und greift auf den Stadtwald Baden-Baden im Bereich Immenstein über. Großalarm für Feuerwehr Baden-Baden, Technische Nothilfe, Waldarbeiter, Sanitätsdienste. Es werden Tankfahrzeuge zum Wassertransport eingesetzt. Ca. 8 ha Jungwald (3 ha Wald auf Badener Gemarkung) werden vernichtet.
  • 18. März 1966: Brand im "Runkewitz"
  • 5. Juni 1966: Hochwasser in der Geroldsauer Straße
  • 18. Mai 1967: Brand in der Mercedes-Garage
  • 23. Juli 1967: Hochwassereinsatz; es müssen einige Keller nach einem Wolkenbruch leergepumpt werden.
  • Im Dezember 1967: sind Bestrebungen im Gange, Kameraden, die über 65 Jahre alt sind, vom aktiven Dienst zu entbinden und die Aufstellung einer Altersmannschaft auf Grund des Feuerwehrgesetzes wird gut geheißen.
  • 2. Februar 1968: Brand im Cafe Stahlbad
  • 19. Juni 1968: erstmals wird eine einheitliche Grundausbildung für junge Kameraden eingeführt. Hier sollen alle Grundtätigkeiten erlernt werden.
  • 9. Oktober 1968: Brand in der früheren Gärtnerei Weber in Oos
  • Die Abteilung feiert am 06. Juni 1970 das 100 - jährige Jubiläum.
  • 14. Mai 1976: die neue Feuerwache in der Schwarzwaldstraße 50 wird mit einem öffentlichkeitswirksamen dreitägigen Festakt eingeweiht.
  • 12 Juli 1976: Waldbrand unterhalb Nachtigall
  • 11. September 1976: Alarmübung für alle Katastrophenschutzeinheiten des Stadtkreises bei der Ziegelei Hettler
  • 22. November 1976: Brand im Dachstock der Stallungen in den französischen Kasernen in Baden Oos
  • 30. November 1976: orkanartiger Sturm und starke Regenfälle - umgestürzte Bäume blockieren überschwemmte Straßen
  • 31. Dezember 1976: Zimmerbrand im Dachgeschoß des Hotels Fischkultur
  • Im Jahr 1976 beträgt die Abteilungsstärke 37 Mann.
  • 10. März 1977: der Dachstock des vor der Eröffnung stehenden Hotels Quellenhof in der Sophienstraße ist ausgebrannt
  • 15. Januar 1978 - Schwarzwaldhochstraße, 1.000 m unterhalb vom Zimmerplatz, ein PKW ist 25 Meter abgestürzt, der vermutlich leichtverletzte Fahrer flüchtete und eine Suchaktion wurde organisiert, die jedoch bald abgebrochen werden konnte.

 

1. Katastrophenalarm

  • 23. Mai 1978: Hochwasser - um 11:02 Uhr löst die Stadt Baden-Baden Katastrophenalarm aus, besonders sind die Stadtteile Varnhalt, Neuweier, Steinbach, Sinzheim, Baden-Oos betroffen die Französische Armee ist im Bereitschaft, über drei Tage sind 689 Helfer im Einsatz.
  • 28. April 1979: Sonderwache zur Merkureröffnung.
  • 22. September 1979: Zimmerbrand im Oberbeuern, die Ursache ist vermutlich ein defekter Fernseher.
  • 7. Oktober 1979: Unfallübung bei Autohaus Bürkle in Geroldsau zum 25. Firmenjubiläum mit DRK Bereitschaft Lichtental
  • 2. November 1979: Dachstuhlbrand im Hotel Selighof, glücklicherweise ist das Hotel zum Einsatzzeitpunkt wegen Umbau geschlossen und unbewohnt Sachschaden ca. 1,5 Mio DM
  • 3. November 1979: Dachstuhlbrand eines Schuppens am Ende der Beuernerstraße in Oberbeuren
  • 21. November 1979: Lagerhallenbrand einer Speditionsfirma in Ooser Friedrichstraße
  • 16. Dezember 1980: Brand eines Heuschobers mit eingelagertem Futtermittel mit der Grundfläche von 20 x 15 qm im oberen Haimbachtal; 1. August 1981 Landesgartenschau in Baden-Baden, die Feuerwehr leistet mit Sicherheitswachdiensten ihren Beitrag
  • 20. September 1981: Bereitschaftsdienst während des Olympischen Kongresses, Baden-Baden wird 1997 Olympische Stadt;
  • 25. Dezember 1981: Starkschneefall - Beseitigung von Schneebrüchen
  • 9. Oktober 1982: Einweihung des renovierten Gerätehauses nach 2 Jahren Bauzeit und offizielle Übergabe eines 20 Jahre altes LF 16
  • 21. Januar 1983: Gebäudebrand der Zimmerei Mörmann, Beuerner Straße 103, Ursache ist eine geplatzte Schweißnaht an Ofenrohr, Ständige Wache, Abt. Lichtental, Abt. Altstadt im Einsatz, der Schaden beläuft sich auf 60.000 DM
  • 12. Mai 1983: Heuhüttenbrand am Märzenbachweg
  • 20. August 1983: Feuerschau vom Friedrichsturm, Badener Höhe, währen trockenem Sommer;
  • 21. August 1984: Waldbrand am Übelsbachweg, das Feuer ist am Hang auf 30 - 50 qm im Gebüsch und Unterholz ausgebrochen
  • 6. September 1984: Wohnhausbrand in Lichtentaler Allee, Villa Menschinkow steht in Vollbrand;
  • 22. März 1985: Brand eines Geräteschuppens in der Horhaldergasse, Fw Lichtental übernimmt die Brandwache;
  • 7. Mai 1985: Hochwasser in Geroldsau;
  • 22. Oktober 1986: Hochwasser im Stadtkreis Baden-Baden, Oos 1,88 m Wasserstand, die Hochwasseralarmstufe 1 wird ausgelöst;
  • 5. Februar 1987: Brand des Restauranttraktes im Baden-Badener Kurhaus, Großeinsatz für gesamte Baden-Badener Wehr.
  • 13. Juni 1987: Unwettereinsatz wegen starker Regenfälle
  • 15. Juli 1987: Unwettereinsatz wegen starker Regenfälle
  • 23. September 1987: Feuer im Saunatrakt der Caracalla Therme
  • 12. März 1988: Hangabrutsch in Gaisbach (Gaisbach 79) durch starke Regenfälle, das Wohnhaus kann gerettet werden
  • 16. Mai 1989: auf der Großherzog-Friedrich-Luisen-Straße zw. Rote Lache und Schmalbach ist ein belgischer Sattelzug (40 t) den Abhang 60 m hinabgestürtzt, der Fahrer ist leichtverletzt, für die beiden Bergungskräne muss eine Schneise gesägt werden;
  • 22. Juni 1989: Unwettereinsatz wegen Hitzegewitter mit Hagelschlag, Innenstadt betroffen, Hochwasseralarm war kurz ausgerufen;
  • 07. Juli 1989: erneut Unwettereinsatz wegen starker Regenfälle
  • 9. August 1989: Die Feuerwehr Lichtental bekommt einen Mannschaftstransportwagen (Ford)
  • 25. Januar 1990: Orkan über Baden-Baden (35 Einsätze mit 114 Einsatzkräfte)
  • 24. Februar 1990: Flächenbrand oberhalb der Steinackergasse, 100 qm in Brand geraten

 

Orkan Vivian und Wiebke

  • 28. Februar 1990: Orkan Wiebke fegt über Baden-Baden, insgesamt forderte der Sturm 35 Todesopfer. Wiebke erreichte Windgeschwindigkeiten von 130 bis 200 km/h.
  • 29. Juli 1992: Brand auf der Mülldeponie Tiefloch, nach 4 Tagen und Nächten ist es gelöscht, 222 Feuerwehrleute und 84 Fahrzeuge verbrauchten 2,7 Mio Liter Löschwasser.
  • 23. Dezember 1994: Feuer eines Stalls, mehrere Ponys, Hasen und Tauben von der Feuerwehr gerettet
  • 27. Dezember 1994: Gründung der ersten Jugendfeuerwehr in der Abteilung Lichtental
  • 16. Mai 1995: Gebäudebrand in der Steinackergasse 9, Vollalarm für alle Baden-Badener Feuerwehr Abteilungen, zündelnde Kinder haben das Feuer verursacht, das durch Kaminwirkung nach geplatzten Fenstern angefacht wurde, glücklicherweise gab es keinen Personenschaden, die Feuerwehr konnte Übergreifen auf nebenstehendes Gebäude verhindern
  • 10. Juni 1995: die Feuerwehr Lichtental feiert das 125 - jährige Jubiläum
  • 26. Juli 1995: Brand im Holland Hotel am Leopoldplatz, Großalarm für Feuerwehr und Rettungsdienste, mehrere Menschen werden über Drehleitern gerettet, Ursache: Technischer Defekt in Hotelhalle, Feuer blieb lange unentdeckt, weil Portier im Heizungskeller schlief, Meldung kam am frühen Morgen über die automatische Brandmeldeanlage
  • 19. August 1995: Gebäudebrand in der Winterhalterstraße 6, dem Gebäude vom Gartenamt. Es wurde eine Frau von Nachbarn vom Balkon gerettet, die Feuerwehr löste Vollalarm für alle Abteilungen aus (Im Einsatz 150 Helfer mit 28 Fahrzeugen), Sachschaden mind. 1 Mio Mark;
  • 2. September 1995: Brand eines Gartenschopfs oberhalb des Franz-Fehringer-Wegs; 600 Meter lange Wasserförderstrecke gelegt, Abteilungen Lichtental, Balg, Sandweier und Ständige Wache im Einsatz;
  • 5. Oktober 1995: Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in der Schafbergstraße, Feuerwehr rettete sechsköpfige Familie über Drehleiter.
  • Im Jahr 1996 beträgt die Abteilungsstärke 31 Mann, 14 Jugendfeuerwehr und 8 Senioren
  • 3. Februar 1997: Großangelegte Suchaktion, 85 jährige Bewohnerin vom Christinenstift abgängig, nach 2 Tagen wird sie unterkühlt, jedoch lebend gefunden, 268 Kräfte im Einsatz;
  • 16. Mai 1998: Waldbrand nahe der Fischkultur, Bodenfeuer hatte sich auf 400 qm ausgebreitet, Ursache: Glutreste durch ein Lagerfeuer.

2. Katastrophenalarm

  • 28. Oktober 1998: Hochwasser im Stadtkreis Baden-Baden, es regnet 131 Liter pro qm, in erster Nacht wurde Katastrophenalarm ausgelöst, der Wasserstand der Oos Aumattstadion beträgt 2,88 m, Geroldsauer Straße nach der Kirche Geroldsau wurde weggeschwemmt, Bundeswehr, viele Feuerwehren und THW-Ortsverbände aus anderen Landkreisen zur Überlandhilfe eingesetzt, Geroldsauer Straße ist bis Brahmsplatz und viele weitere Straßen überflutet, sieben Menschen werden aus Fahrzeugen in letzter Minute gerettet, THW baut neue Brücke über Grobbach in der Wasserfallstraße, weil die alte von den Fluten weggerissen wurde.
  • 16. November 1998: Gebäudebrand in Weinbergstraße 43, zündelde Kinder verursachten hohen Gebäudeschaden.
  • 1. Januar 1999: Wohnungsbrand Dimpfelbachstraße 8, brennendes Weihnachtsgesteck zerstörte Wohnung
  • 28. Mai 1999: Gasexplosion in Hildastraße (1 Tote) und anschließendes Feuer, vermutlich in Selbstmordabsicht wurde eine Propangasflasche geöffnet,
  • 3. September 1999: Die Feuerwehr Lichtental zieht in das neue Feuerwehrhaus Geroldsauer Straße 28 A (ehem. Bauhof) um, die bisherige Unterkunft war einsturzgefährdet und außerdem viel zu eng geworden.

Orkan Lothar und das neue Jahrtausend

  • 26. Dezember 1999: Orkan Lothar fegt über Baden-Baden, 500 bis 600 Einsatzstellen in vier Tagen, Vollalarm für Feuerwehr Baden-Baden, Überlandhilfe von Feuerwehren und THW, Sanitätstrupp und Hubschrauber der Bundeswehr waren beim RWG stationiert, Kräne und Hubarbeitsbühnen bis aus dem Bereich Frankfurt/Main angefordert,
  • 31. Dezember 1999: Erhöhte Einsatzbereitschaft bis 02:00 Uhr wegen Jahr 2000 (befürchteter Computer -Kollaps)
  • 7. Juni 2001: Gebäudebrand in der Frankreichstraße 9, Wohnungsinhaberin schwerverletzt, drei Leichtverletzte,
  • 14. Oktober 2001: Das bisherige Löschgruppenfahrzeug (LF 16, Baujahr 1968) wurde durch ein Löschgruppenfahrzeug (LF 16, Baujahr 1980, bisher auf der Hauptfeuerwache eingesetzt) ersetzt.
  • 29. Dezember 2001: Hochwasser in Baden-Baden, Starkregen und Schmelzwasser überfluten Lichtental, Oos, Haueneberstein und Steinbach, Pegel der Oos: 2,17 m, es fällt eine Regenmenge 88 l/qm in einer Stunde
  • 16. November 2002: Gebäudebrand des Mode Wagener, in der Lange Straße 25
  • 1. Januar 2003: PKW Brand in Parkhaus Kaufhaus Wagener, Lange Straße 44, Es werden mehrere Abteilungen in der Neujahrsnacht alarmiert.
  • 30. Mai 2003: Unwetter mit Starkniederschlag und Gewitter, Ausnahmezustand in Baden-Baden, 38,2 l/qm in 1 Stunde, 22 Einsätze in 20 min, darunter Wasserschaden im Casino
  • 1. Januar 2004: Erweiterung des Zuständigkeitsgebiets der Feuerwehr Lichtental bis zur Fremersberg-, Berthold-, Friedhofstraße;
  • 13. Januar 2004: Hochwasser durch Sturmtief Hanne, Lichtentaler Keller und Brahmsplatz überflutet
  • 3. August 2004: in Großgarage Lichtentaler Straße beim Augustaplatz brennen mehrere PKW nach Brandstiftung
  • 5. Februar 2005: Dachstuhlbrand in Lichtentaler Straße 25, alle Abteilungen werden in dieser Nacht alarmiert um Übergreifen zu verhindern. Ursache: defekte Gastherme im Dachgeschoss
  • 9. Juli 2005: Tour de France durch Oberbeuern, Lichtental und Geroldsau

NATO-Gipfel 2009 und danach

  • 03.-04. April 2009: NATO Gipfel in Baden-Baden, Kehl und Straßburg. Die Regierungschefs der Mitgliedsstaaten treffen sich anlässlich des 50 Jährigen Geburtstags der Organisation. In Baden-Baden findet ein Staatsakt mit US-Präsident Obama und Kanzlerin Merkel auf dem Marktplatz statt, abends ist ein Galadinner im Kurhaus angesetzt. Die Klosterwiese ist zu einem riesigen Hubschrauberlandeplatz umfunktioniert worden. Die Feuerwehrabteilung Lichtental stellt mit der Abteilung Stadtmitte den Löschzug Ost im Feuerwehrhaus Lichtental.
  • 4. Mai 2009: Gründung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Lichtental e.V.
  • 12. September 2010: die Feuerwehr feiert das 140 jährige Bestehen
  • Dezember 2015: Die bisherige Wagenhalle des Gerätehauses wird abgerissen. Eine neue Halle entsteht an gleicher Stelle. Für die Übergangszeit steht das Löschfahrzeug der Abteilung bei den Verkehrsbetrieben in der Beuerner Straße.
  • Sommer 2016: Das Gerätehaus der Abteilung wird baulich erweitert, der komplette Innenbereich wird mit 2.000 Stunden Arbeitsaufwand in Eigenregie von der Abteilung saniert und erneuert.
  • 16. Oktober 2016: Zur Einweihung des neuen Gerätehauses veranstaltet die Abteilung einen Tag der offenen Tür, welcher bei bestem Wetter zahlreiche Besucher anzieht.

G20 Finanzministertreffen 2017 in Baden-Baden

  • März 2017: Kurz vor dem G20 Finanzministertreffen in Baden-Baden kann die Abteilung Lichtental ihre neues Löschfahrzeug (Fl.BAD 5/46) in Empfang nehmen. Es handelt sich dabei um das ehemalige LF der hauptberuflichen Abteilung von der Feuerwache.
  • 17-19. März 2017: Die Finanzminister der G20-Staaten tagen in der Kurstadt. Durch die per Sperrzone unpassierbar gemachte Innenstadt wird im Gerätehaus Lichtental ein Löschzug (LF Lichtental, LF Oos/LF Haueneberstein, Drehleiter Abt. Stadtmitte), ein RTW und ein NEF stationiert. Dadurch wird die notfallmäßige Versorgung der Bevölkerung östlich der Innenstadt gewährleistet.
  • 02. Juni 2017: Die Abteilung kann ein zusätzliches Löschfahrzeug entgegennehmen. Dabei handelt es sich um das ausrangierte Fahrzeug der Abteilung Balg. Somit fährt der ehemalige 8/41 jetzt als 5/41 in Lichtental weiter.
  • 23. September 2017: Die Abteilung Lichtental feiert mit zahlreichen Gästen in der Fahrzeughalle des Gerätehauses ihren traditionellen Feuerwehr-Hock. Der 2017 gegründete Florians-Chor hat hier seinen Premierenauftritt. 
  • 12. November 2017: Das erste Winter-Tief zieht über den Schwarzwald und bringt einige, für die Feuerwehr und die Bevölkerung, unschöne Sachen mit: orkanartige Böhen, Schneefall und heftiger Dauerregen. Dieses beschert der Abteilung Lichtental elf Einsätze in 24 Stunden.

Das Jahr 2018

  • 12. August 2018: Gegen 14:30 Uhr fällt im gesamten Stadtkreis Baden-Baden sowie in großen Teilen des Landkreises Rastatt die zentrale Notrufnummer 112 aus. In vielen Fällen ist diese über Festnetztelefone nicht mehr erreichbar. Auf der Feuerwache Baden-Baden wird der Krisenstab zusammengezogen, improvisierte Abfrageplätze werden eingerichtet. Sämtliche Feuerwehrabteilungen der Stadt werden alarmiert und besetzen die Gerätehäuser. An zentralen Punkten werden MTWs postiert, welche als Anlaufstelle für die Bevölkerung dienen und im Schichtdienst mit Feuerwehrangehörigen besetzt werden. Um 18.00 Uhr kann die Telekom die Notrufe wieder korrekt an die entsprechenden Leistellen weiterleiten, die Wachbesetzungen werden aufgehoben.

Sie möchten einen Notfall melden? Dann beachten Sie unbedingt die 5 W-Fragen! 

Hilfe! Es brennt!

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